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>2021

  

 
 

 

Das Szenische Projekt 2020/21 zeigt:
Kurzes Glück

 

keiner will wie er darf.
und keiner darf wie er kann.
und keiner kann, wie er soll.

 

Wien, achter Bezirk. Marianne reichts. Sie bricht. Mit den Konventionen. Mit ihrem Vater. Mit dem Verlobten, einem Fleischer. Und flüchtet sich in eine Affäre. Ein Jahr später findet sie sich wieder in einem Loch ohne Fenster. Mit einem schreienden Kind. Und einem Mann, der das Kind nicht will. Das Glück mit ihm? War von kurzer Dauer.
Und Wien, ein paar Jahre zuvor: Christine ist verliebt. Hatte noch nie wen. Wird auch nie wieder wen haben, wie sie sagt. Nach Fritz. Sie liebt ihn, er sie auch, aber nicht nur sie. Eines Tages verschwindet er. Das Glück mit ihm?

War von kurzer Dauer.
Und Wien, wieder ein paar Jahre später. Marie hängt an ihrer besten Freundin. Die hängt an nichts mehr. Vor allem nicht am Leben. Und Marie hängt auch noch: an ihrem Geliebten. Der sie verlässt, für eine Dame in Rot. Was bleibt? Ein Mann, den sie nicht mag. Der säuft. Und mit ihr spielt.

 

Es gibt keinen Halt. Das Glück kommt und geht. Und bleibt nur kurz.

 

Wir zeigen eine Collage aus Wiener Stücken vom Beginn des 20. Jahrhunderts. 

 

Es spielten
Marlene Boegner, Helena Rohde, Victoria Zimmermann, Ferdinand Brenner, David Imhof und Lukas Reitzle

 

Erarbeitung
Sebastian Zett

 

Die Aufführungen fanden am 10. und 11. August 2021 im ACUD-Theater statt.


 

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